Kopenhagen Historie: Kopenhagen von der Entstehung bis heute

Kopenhagen Geschichte inkl. der wichtigsten geschichtlichen Ereignissen

Geschichte

800 bis etwa 1200 n. Chr.: Wikinger

Die Wikinger beherrschen den Nord- und Ostseeraum. Ab dem Jahr 950 n. Chr. stellt diese Völkergruppe ununterbrochen den dänischen König und begründet damit die älteste Monarchie Europas.

 Foto von Citysam  in Kopenhagen

In den Jahren von 800 bis 1.200 n. Chr. beherrschen die Wikinger den Nord- und Ostseeraum

 Impressionen von Citysam

Im Jahr 1167 errichtet Bischof Absalon eine Festung in Havn und gründet somit Kopenhagen

1043: Erste schriftliche Erwähnung des Fischerortes "Havn"

Auf dem heutigen Stadtgebiet Kopenhagens befinden sich zur Zeit der Wikinger nur wenige kleine Fischerhäuser. Die Bedeutung des Ortes wächst erst aufgrund seiner Lage zwischen dem Königssitz Roskilde 41 und der schwedischen Stadt Lund. Der Ort mit der wichtigen Kathedrale gehörte zu jener Zeit dem dänischen Königreich an.

1167: Die Gründung Kopenhagens

Anno 1167 errichtet Bischof Absalon im Auftrag von König Valdemar I. eine schützende Festung in Havn, da der Ort über mehrere Jahre hinweg von Piraten geplündert wurde. "Købmandens havn" zählt im zwölften Jahrhundert etwa 5.000 Einwohner.

1254:

Kopenhagen erhält die Stadtrechte von Bischof Jakob Erlanden.

1416: Residenzstadt

König Erik VII. erklärt Kopenhagen zu seiner Residenz und initiiert damit den Aufstieg zur wichtigsten Stadt des dänischen Königreichs.

1443: Hauptstadt des dänischen Königreiches

Kopenhagen löst Roskilde 41 im Jahr 1443 offiziell als Königssitz ab und wird gleichzeitig die Hauptstadt von Dänemark. Der erste hier gekrönte König ist Christian I., der anno 1479 die Kopenhagener Universität 19 gründet.

1596-1648: Regierungszeit Christians IV.

Der architektonisch bewanderte König Christian IV. verwirklicht viele Bauvorhaben, die Kopenhagen ein moderneres Gesicht geben. Gleichzeitig bringt er mit seinem prunkvollen Lebensstil das Land dem Bankrott nahe. Dennoch sind seine Verdienste als Kopenhagens "Baumeister" legendär. Noch heute prägen die Türme der Renaissanceschlösser Rosenborg und Frederiksborg sowie der berühmte Runde Turm das Stadtbild.

 Ansicht Reiseführer  in Kopenhagen

König Christian IV. erbaut u.a. den Runden Turm

Geschichte Impressionen Sehenswürdigkeit

Die Kleine Meerjungfrau wurde 1913 aufgestellt

 Impressionen Sehenswürdigkeit  von Kopenhagen

1443 löst Kopenhagen Roskilde als Königssitz ab

1660 (bis 1848): Absolutistische Monarchie

Viele Adelige kommen in die Stadt Frederiks III. und verleihen ihr ein barockes Erscheinungsbild. In den Jahren von 1671 bis 1673 wird der neue Handelshafen "Nyhavn" errichtet.

1728 und 1795: Die großen Brände

Im 18. Jahrhundert wüten gleich zwei verheerende Großbrände in der Stadt: Anno 1728 zerstört ein Feuer ein Drittel der Stadtgebäude, darunter die Universität 19, das Rathaus  2  und fast 2.000 weitere Häuser. Im Jahr 1795 vernichtet ein zweiter Großbrand weite Teile der Stadt. In der Folgezeit werden die abgebrannten Holzhäuser durch Gebäude aus Stein ersetzt. König Frederik V. legt den Grundstein für das Frederiksstad genannte neue Kopenhagen, indem er das Land zwischen Hafen und Stadtkern an reiche Bürger verschenkt. Der im 18. und frühen 19. Jahrhundert führende Architekt Nicolai Eigtvedt verhilft der Residenzstadt zu neuem Glanz.

1801 und 1807: Englische Bombardements

Nachdem Dänemark in einen Pakt mit Russland, Schweden und Frankreich gegen England eintrat, bombardiert die englische Kriegsmarine unter Admiral Nelson die dänische Metropole anno 1801 schwer. Bei einem erneuten Angriff der Engländer werden im Jahr 1807 mehr als 300 Häuser zerstört.

1800 bis ca. 1860: "Goldenes Zeitalter"

Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts wird in Dänemark das "Goldene Zeitalter" genannt. Gemeint ist die zweite Blüte des kulturellen Lebens nach der Renaissance: in Kopenhagen leben und arbeiten Künstler wie der Ballettmeister August Bournonville, der Bildhauer Bertel Thorvaldsen, der Märchendichter Hans Christian Andersen und der Philosoph Søren Kierkegaard. An diese schöpferische Epoche erinnert heute das "Golden Days"-Festival.

 Bildansicht Reiseführer

Die Frederiksborg dient heute als nationalhistorisches Museum

 Ansicht Reiseführer

Pittoreske und farbenfrohe Häuser am im 17. Jhd. errichteten Nyhavn

1848: Ende des Absolutismus und Erweiterung der Stadt

Die absolutistische Monarchie wird anno 1848 abgeschafft und Dänemark verabschiedet am 5. Juni 1849 das demokratische Grundgesetz. Mitte des Jahrhunderts wütet eine Choleraepidemie unter den 130.000 Einwohnern. Um das dichtbesiedelte Stadtgebiet zu entlasten, errichtete man anno 1853 die Stadtwälle und die Viertel Nørrebro und Vesterbro entstehen. Zudem werden zahlreiche kulturelle Institutionen gegründet und wichtige Gebäude wie das Tivoli  1 , das Königliche Theater, die Carlsberg-Brauerei 36, das Staatliche Museum für Kunst, die Neue Carlsberg Glyptothek  4  und die Marmorkirche 22 fertig gestellt.

1913: Statue der Kleinen Meerjungfrau

Mit der bronzenen Statue der kleinen Meerjungfrau wird die berühmteste Sehenswürdigkeit Kopenhagens an der Hafenpromenade Langelinie aufgestellt.

1918:

Schloss Christiansborg  5  wird Sitz des dänischen Parlaments ("Folketing").

 Bild von Citysam

Die Neue Carlsberg Glyptothek zeigt auch griechische Statuen

 Bild von Citysam

König Christian IV. lässt u.a. das Renaissanceschloss

1940-1945: Die deutsche Besatzung

Im April 1940 besetzen deutsche Truppen Kopenhagen. Trotz des zunehmenden Widerstands kann die Okkupation erst am 4. Mai 1945 durch die Britische Armee beendet werden.

1970er Jahre: Christiania und Margrethe II.

In den 1970er Jahren rufen Künstler und Hippies die Freistadt Christiania aus, in der sie ein alternatives Leben ohne staatlichen Einfluss verwirklichen. Anno 1972 wird Margrethe II. zur Königin gekrönt.

1996:

Ernennung Kopenhagens zur Kulturhauptstadt Europas.

2000: Eröffnung der Øresundbrücke

Am 1. Juli 2000 wird die imposante Øresundbrücke eingeweiht. Auf der 16 Kilometer langen, zweigeschossigen Tunnelbrücke können Reisende die Strecke zwischen Kopenhagen und dem südschwedischen Malmö mit der Bahn in nur 35 Minuten zurücklegen.

Im September beschließt ein Referendum, den Euro nicht einzuführen.

2002: Europäischer Rat in Kopenhagen beschließt EU-Osterweiterung

Der Europäische Rat tagt unter dänischem Vorsitz in Kopenhagen und beschließt die Osterweiterung der EU. In Kopenhagen wird zudem der erste Bauabschnitt der vollautomatischen U-Bahn (Metro) fertig. Etwa 25 Prozent der Dänen leben in Groß-Kopenhagen.

2005: Karikaturenstreit

Eine Serie von zwölf Karikaturen, die den Propheten Mohammed darstellen, lösen in der islamischen Welt große Kontroversen aus – Es kommt zum "Karikaturenstreit".

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Attraktionen

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